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Geschichte



Geschichtliches in Stichpunkten:

Nach dem 2. Weltkrieg entstand 1948 die "Luftsportvereinigung Heide".

Dieser Zusammenschluss von Gruppen aus Uelzen, Celle, Walsrode und Faßberg wollte durch den Bau von Modellflugzeugen den Anschluss an die aktive Fliegerei nicht verlieren.
Aufgrund der großen Entfernung von einander beschloss man jedoch nach Lockerung des Flugverbotes 1951 ortsgebundene Vereine zu gründen.

Am 29. März 1951 fand die Gründungsversammlung des Luftsport- Club Faßberg (LSC) statt.
Mit dem Gründungstag wurde der LSC Mitglied des Deutschen Aero-Clubs (DAeC).
Der Flugbetrieb wurde auf dem Gelände "Am Hasselberg" aufgenommen. (zwischen Hakenbostel und Gerdehaus).

1952 wurde die Sparte Modellflug um die Sparte Segelflug erweitert.
Der Bruch eines von den Engländern überlassenen "Grunau Baby 2B" wurde in Eigenleistung repariert sowie eine Seilwinde+ Seilrückholfahrtzeug gebaut.
Pfingsten 1953 erfolgte der erste Start und das Flugzeug wurde auf den Namen Faßberg getauft. Das Flugzeug ging als erster Preis eines Fliegerwettbewerbes im Jahre 1953 nach Gelnhausen (Hessen).

1955 baute man ein weiteres "Baby" und einen Schulgleiter "SG38" auf. Bis zur Fertigstellung flogen die Faßberger auf geliehenen Flugzeugen aus Unterlüß und Walsrode.

1955/1956 wechselte der LSC auf den von der Bundeswehr übernommen Fliegerhort Faßberg, der bis dahin von den Engländern genutzt wurde.

1957 erwarb der Verein das erste eigene Motorflugzeug "Tiger Moth", um Flugzeugschlepp durchführen zu können. In diesem Jahr wurde auch die AkaLuft Berlin Mitglied im LSC, da eine fliegerische Betätigung im geteilten Berlin nicht möglich war.

Am 16.06.1958 erfolgte die Gründung so genannter "Bundeswehr Sportfluggruppen" um junge Soldaten mit der Fliegerei vertraut zu machen. Aufgrund der engen Zusammenarbeit zwischen LSC und Bw SpFlgGr ging das Fluggerät (Segelflugzeuge Ka7 & L-Spatz sowie Motorflugzeuge vom Typ Dornier Do27, Pier L18 und Elster B) nach Auflösung der Sportfluggruppe 1979 an den LSC über.
Durch die Auflösung stieg dann auch die Anzahl der Mitglieder im LSC. Ab dem Jahr 1967 stand dem Verein eine eigene Piper L4 für den Motorflug zur Verfügung.
Eine Bölkow Junior kam später hinzu. Die Bölkow wurde für eine Robin HR200 in Zahlung gegeben welche dann bis 2004 als Schulflugzeug flog.

1980 baute der LSC seine ersten beiden Flugzeughallen in Eigenregie, am Nordostrand des Fliegerhorstes. 1985 gliedert sich die Fallschirmeinsatzgruppe Lüneburg dem LSC Faßberg an. Ausrichtung der Niedersächsischen Motorflugmeisterschaft sowie des 6. Militärischen Motorflugwettbewerbs 1988.
Aufgrund des erfolgreichen Ausrichtens fand die Deutsche Motorflugmeisterschaft 1994 auch in Faßberg statt.

Folgende Meisterschaftstitel gingen u.a. nach Faßberg:
1960 Niedersachsenmeisterschaft im Segelflug
1974 Niedersächsische Motorflugmeisterschaft (Kreimeier-Brandt)
1977,1978 & 1988 Bundeswehrmeisterschaft im Segelflug (Klett-Jonas)
1987 Niedersachsenmeister & Gesamtsieger mil. Motorflugwettbewerb (Meyer- Pierskalla)
1988 + 1990 Niedersächsische Motorflugmeister (Meyer- Pierskalla)
Seit 1995 gibt es auch Ultraleichtflug auf dem Fliegerhorst.

Erich Bieneck (vierter Pilot im goldenen Buch der Flieger) und Walter Horten (Pionier im Nurflügelbau) gehören wohl zu den bekanntesten Fliegern aus Faßberg. Aber auch einige andere nutzen den LSC Faßberg bis jetzt schon als Sprungbrett in ihre berufliche Laufbahn und sind heute Piloten bei zivilen Fluggesellschaften oder Piloten bzw. Fluglehrer auf Düsenjägern und Hubschraubern der Bundeswehr.
29.03.2001: 50 jähriges Jubiläum der LSC Faßberg